Salone del Mobile 2026: Vom Trend zum Bauplan des persönlichen Stils
Warum es heuer weniger um Trends geht – und mehr um das, was wirklich bleibt. Mailand im Frühling. Ein erster Kaffee in der Sonne, Stimmen auf den Straßen, ein leichtes Flirren in der Luft. Die Stadt wirkt, als hätte sie den Winter einfach abgestreift – und mit ihm jede Schwere. Für ein paar Tage wird Mailand zur Bühne der Welt: Möbelmesse, Design Week, zahllose Orte, an denen sich Ideen zeigen, begegnen, überlagern. E adesso Milano, schreibt ein italienisches Magazin. Und es stimmt: Jetzt ist Mailand. Jetzt ist Aufbruch. Jetzt ist dieses ganz eigene Lebensgefühl, das man schwer beschreiben kann – aber sofort spürt. Warum ich heuer keinen Trendbericht schreiben will Und doch: Heuer fällt es schwer, einen klassischen Trendbericht zu schreiben. Nicht, weil es nichts zu sehen gäbe. Im Gegenteil. Es gibt mehr denn je. Mehr Möbel, mehr Marken, mehr Räume, mehr Inszenierungen. Aber genau darin liegt die Veränderung: Die Zeit der klar benennbaren Trends scheint vorbei. Farben, Formen, Materialien – sie sind da, sie sind präsent, aber sie stehen nicht mehr im Mittelpunkt. Was …














































