Manchmal beginnt alles mit einer grauen Wand.
Und mit jemandem, der schon sehen kann, was daraus einmal werden soll. Zwischen Plan, Preis und Menschen bewegt sich Simon seit 35 Jahren mit erstaunlicher Sicherheit – meist unterwegs im Zillertal, selten im Büro.
Wenn man Simon sucht, muss man im Haus nicht lange suchen. Meist ist er gar nicht da. Nicht weil er sich versteckt – sondern weil er dort ist, wo seine Arbeit passiert: bei seinen Kunden im Zillertal.
Seit 35 Jahren gehört Simon zu Wetscher. Eigentlich hätten wir schon viel früher über ihn schreiben sollen. Aber Simon ist einer von denen, die lieber arbeiten als darüber reden. Und so ist er meistens unterwegs – in Hotels, Privatwohnungen oder auch einmal bei einer Bergbahn. Dort, wo Räume entstehen sollen und jemand gebraucht wird, der zuhört, versteht und Lösungen findet.
Simon plant Einrichtungen, prüft Grundrisse, denkt Möbel durch und sucht für seine Kunden immer den besten Weg – und den richtigen Preis gleich dazu. Als hinterer Zillertaler kennt er die Menschen, für die er arbeitet. Er weiß, wann etwas passt, wann man noch einmal nachdenken muss und wo sich mit Erfahrung, Geduld und Hartnäckigkeit noch mehr herausholen lässt.
Wenn Simon dann doch einmal im Haus ist, sitzt er meist tief über Polierplänen, Möbellisten und Unterlagen gebeugt. In einem Büro, das sich zwischen Stapeln von Plänen, Zetteln und Akten fast ein wenig versteckt. Wer glaubt, dort die Übersicht zu verlieren, kennt Simon nicht. Denn genau diese Übersicht ist seine große Stärke.

Und die entsteht nicht nebenbei. Sie braucht Zeit, Aufmerksamkeit – und manchmal auch lange Abende. Dann brennt noch Licht im Büro, während andere längst nach Hause gegangen sind. Ein freier Tag wird plötzlich doch ein Arbeitstag, ein Samstag noch schnell zu einem halben Projekttag. Nicht aus Pflichtgefühl, sondern weil Simon weiß: Gute Planung entsteht selten im ersten Anlauf.
Seinen Weg bei Wetscher hat er Anfang der 1990er-Jahre begonnen. Ursprünglich aus dem Einzelhandel kommend, war er damals maßgeblich daran beteiligt, das erste Wetscher-Warenwirtschaftsprogramm mit aufzubauen und zu etablieren. Genauigkeit, Ausdauer und ein gutes Gespür für Zusammenhänge – Eigenschaften, die ihn damals geprägt haben und die bis heute seine Arbeit bestimmen.
Fehler gibt es bei Simon kaum. Fast keine. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass am Ende immer noch der Mensch entscheidet. Einer, der zuhört, berät und versteht, was ein Raum wirklich braucht. Einer, der weiß, was zu tun ist, wenn ein Grundriss mehr Riss als Grund für eine Einrichtung ist – und der daraus trotzdem etwas Gutes entstehen lässt.
Lieber Simon, danke für deinen Einsatz, deine Verlässlichkeit und dein feines Gespür für Menschen, Räume und Möglichkeiten. Und danke für 35 Jahre Wetscher.
Für deine Kunden bist du viel mehr als Planer oder Berater.
Du bist jemand, der bleibt, bis es passt.




